Murphy's Law


„Was ist das nur mit den Murphyfrauen, dass sie so eine Macht über Leonard haben... hmm?“
Jean-Paul

Ich weiß, dass das vermutlich jede Mutter von ihrem Kind behauptet, aber Faith ist wirklich ein kleines Wunder. Nicht nur die Art und Weise ihrer Entstehung (auf die ich hier nicht näher eingehen will, ihr kleinen Ferkel... fragt das Orakel eures Vertrauens!) oder die Tatsache, dass eine ganze Menge Leute ihre Hoffnungen in sie setzen... ich hätte einfach nie geglaubt, dass mir so etwas mal passieren würde – und dass es mir so verdammt gut dabei gehen würde. Ich meine, als ich kugelrund und aufgebläht wie ein Ballon durch die Gegend gewatschelt bin und saure Gurken gefressen habe, als gäbe es nichts anderes auf der Welt, hab ich noch gedacht, es wäre das Schlimmste, was mir je hätte passieren können.
Da dachte ich ja auch noch, sie wäre von Jean-Paul. Es stellte sich heraus, dass ich vielleicht einfach mal weniger denken sollte, und ich kann nun wirklich mit großem Stolz behaupten, dass Fay mit Abstand das Beste ist, was ich jemals hervorgebracht habe.

Das macht es leider nur umso schwerer zu wissen, dass sie es Zeit ihres Lebens wirklich nicht leicht haben wird. Aber glücklicherweise hat sie den Grips von ihrem Vater geerbt, sodass sie sich schon irgendwie durchboxen kann. In gewisser Weise ist Faith sogar der Mensch, der ich immer sein wollte – also jetzt mal abgesehen von der enormen Verantwortung, was diese dumme Apokalypsensache angeht, und den zahlreichen Morddrohungen, und der Tatsache, dass ihre Familie aus Totalfreaks besteht. Seltsamerweise scheint ihr das überhaupt nichts auszumachen... ich nehme an, sie ist letzten Endes vielleicht sogar tatsächlich die Heldin, die alle in ihr sehen wollen.

Sie weiß es nur noch nicht.

„Sie ist eine Worthington, keine Murphyfrau... und das ist auch gut so.“
River
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